Winter Solo
Am liebsten bin ich ganz alleine unterwegs
Träger oder Sauerstoff zu benutzen ist Schummeln.
Der Tag An Dem Die Erde Nicht Stillstand
Am 25.04.2015 hat das Erdbeben,
in Nepal, mein Leben verändert
Fernab Der Zivilisation
Der Weg in die Berge der Erde
ist auch ein Weg in mich selbst
Am Abenteuer Teilhaben
Mir liegt es am Herzen
zu ermutigen und zu inspirieren
Jeder Tag ist ein Wagnis
und wird dadurch erst lebenswert
Annapurna 8091m Solo Expedition
Nur wer sich auf den Weg macht

wird "neues Land" entdecken
Winter
Solo
Am liebsten bin ich ganz alleine unterwegs Träger oder Sauerstoff zu benutzen ist Schummeln.
Der Tag An Dem Die
Erde nicht Stillstand
Am 25.04.2015 hat das Erdbeben, in Nepal, mein Leben verändert
Fernab
Der Zivilisation
Der Weg in die Berge der Erde
ist auch ein Weg in mich selbst
Am Abenteuer
Teilhaben
Mir liegt es am Herzen
zu ermutigen und zu inspirieren
Jeder Tag
ist ein Wagnis
und wird dadurch erst lebenswert
Annapurna 8091m Solo Expedition
Nur wer sich
auf den Weg macht

wird "neues Land" entdecken
Winter
Solo
Am liebsten bin ich ganz alleine
unterwegs Träger oder Sauerstoff
zu benutzen ist Schummeln.
Der Tag An Dem Die
Erde Nicht Stillstand

Am 25.04.2015 hat das Erdbeben, in Nepal, mein Leben verändert
Fernab
Der Zivilisation

Der Weg in die Berge der Erde
ist auch ein Weg in mich selbst
Am Abenteuer
Teilhaben

Mir liegt es am Herzen
zu ermutigen und zu inspirieren
Jeder Tag
ist ein Wagnis

und wird dadurch erst lebenswert
Annapurna 8091m Solo Expedition
Nur wer sich
auf den Weg macht


wird "neues Land" entdecken

Am 3. Oktober um 10:25 erreichte ich den Gipfel des Nangpai Gosum II 7296 m Solo.

Nangpai Gosum II galt als der 4. höchste unbestiegene Berg der Welt. Ein Team französischer Bergführern versuchte zwei Jahre in Folge ihn zu besteigen. Aufgrund trockener Bedingungen und starkem Steinschlag bliebe der Gipfelerfolg jedoch aus.

Am 12.08.17 kam ich aus Deutschland nach Nepal und erreichte nach der Akklimatisierung am 05.09.17 das Basislager, um ein Solo auf dieser technischen Strecke zu versuchen. In den folgenden Wochen trug ich mein Gepäck (einschließlich 500 m Seile) auf den Berg. Die Idee war, diese Seile in sehr technischen Passagen zu fixieren, so dass sie nur einmal verwendet werden mussten und einen schnellen Abstieg bei schlechtem Wetter oder Verletzungen gesichert hätten. Ziel war am 25.09.2017 Lager 2 auf etwa 6600m zu etablieren, der höchste Punkt den das französische Team erreichte und an dem es biwakiert hatte. 

Eines der Probleme mit dieser Route war definitiv die Sonne. Dadurch das es sich um eine Südwand handelt begann das Eis schnell zu schmilzen und zu einer Art Slush zu werden wenn nicht sogar einfach nur der Fels darunter zum Vorschein kam. Das hat das Klettern etwas schwierig gestaltet und einen Dauerbeschuss an Steinen ausgelöst.  Auf der anderen Seite, führte viel Schneefall zu Lawinen. Auf dem Weg nach oben habe ich Solo eine Eiswand von 80 Grad auf ca. 6300 m Höhe in Angriff genommen, da am oberen Ende sehr trockene Bedingungen herrschten, zeigte sich ein Engpass. Es war die einzige Möglichkeit, weiterhin auf dieser Route zu bleiben, aber das Eis war sehr dünn und zerbrechlich und endete auf blanken Stein. Um eine Übersicht zu bekommen, nahm ich den Rucksack ab in dem 200m Nylon Seil wahren, dass ich verlegen wollte. Ich hing Solo in meinen Standplatz um mich auszuruhen und den Rucksack aufzuhängen. Der Standplatz basiert auf einem eingeschlagenen Eispickel und einer Eisschraube, die zu einem Dreieck verbunden sind. Als ich begann, den einen Schlaghaken einzuschlagen durchzuckt mich auf ein mal ein Gefühl wie bei einer Rückwärts Unterwasserrolle - ZACK!  Der Standplatz Reißt aus dem Eis heraus und ich hänge nur noch an dem halb eingeschlagenen Haken.  

Die Sonne war so intensiv, dass die Eisschraube und das Eisgerät in 20 Minuten ausgeschmolzen sind. Nach einem beinahe- Absturz, entschied ich mich aufgrund der Bedingungen umzukehren. Ich fühlte mich viel sicherer, als ich die Annapurna 8091 m besteigen habe, die als einer der gefährlichsten Berge der Welt gilt. Mitten in der Nacht erreichte ich Lager 1 auf 6100m, Eisschrauben schmolzen aus dem Eis und hängen lose and den knoten der Fixseile herab welche durch scharfe Steine zerschnitten und gekappt wurden. Ich wurde von Steinen weichgeklopft und habe mehrere Male wirklich Glück gehabt mich nicht ernsthaft zu verletzten. -Was für ein Tag!

Zurück im Basislager musste der Koch und sein Assistent das Gebiet verlassen, weil sie für eine andere Expedition Gebracht wurden. Aber ich konnte nicht loslassen, bis ich merkte, dass ich alles versucht hatte. Also beschloss ich, eine alternative Route in meinem bevorzugten Stil zu versuchen: Ein leichtes und schnelles, Solo. Ich startete am 30.09.17 erneut und ließ den Großteil meiner Ausrüstung am Fuße des Berges. Ich hab sogar das Seil zum Abseilen zurückgelassen um das Gewicht zu reduzieren. Nur mit einen Gurt im Falle einer Hubschrauberbergung ausgestattet, startete ich um 03.00 Uhr wo die Lawinengefahr am geringsten war. Von meinem Advanced Basislager auf 5600m aus, querte ich hoch zu Camp1 auf 6400m, von wo ich am nächsten Tag zum Camp2 auf 6840m weiterstieg. Von hier aus begann ich um 22:00 Uhr abends Schnee zu schmelzen und startete um 0.00 Uhr durch die Nacht, um den Gipfel zuerreichen. Auf dem Plateau vor der Spitze traversierte ich 800m und kämpfte ich mich durch fast Taillen- tiefen Schnee bis zum Gipfel, den ich am 3. Oktober um 10:25 erreichte. Windgeschwindigkeiten von bis zu 60kmh machten meinen Aufenthalt an diesem unberührten Ort kurz. Dennoch wahr das Gefühl mehr als überwältigend, an einem Ort zu stehen, den vor mir noch kein Mensch betreten hat. 

Zurück im Basislager fand ich heraus, dass nur noch Fotograf Raphael Schardt in einem Einzelnen Zelt auf mich wartete.